Morgens flach, abends wie im sechsten Monat: Der abendliche Blähbauch ist eine der häufigsten Verdauungsklagen — und selten ein Zeichen für etwas Ernstes.
Was tagsüber passiert
- Gas entsteht: Bakterien im Dickdarm verarbeiten unverdaute Kohlenhydrate (Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Weizen, Milchzucker, Süßstoffe) und produzieren Gas.
- Der Darm steht: Acht Stunden Sitzen verlangsamen die Darmbewegung; das Gas bleibt, wo es ist.
- Die Atmung wird flach: Unter Stress arbeitet das Zwerchfell weniger — die innere Massage fällt aus.
- Die Bauchwand reagiert: Beim Reizdarm dehnt sich die Bauchdecke schon bei normalen Gasmengen reflexartig nach außen.
Was hilft
Zehn Minuten Gehen nach dem Essen. Zwerchfellatmung: Hand auf den Bauch, tief hinein atmen, langsam aus. Drei Mahlzeiten statt ständigem Essen. Zwei Wochen lang die üblichen Verdächtigen weglassen und beobachten. Und wenn das nicht reicht: viszerale Osteopathie für Darm und Zwerchfell, bei Bedarf eine Stuhlanalyse, um Darmflora und Verdauungsleistung zu sehen.
