Der Schmerz beim Atmen macht Angst, weil man an die Lunge denkt. Meistens ist es aber Mechanik: die Verbindung zwischen Rippe und Wirbel.
Woher es kommt
Zwölf Rippenpaare, jedes mit zwei Gelenken zur Wirbelsäule. Nach einer ungünstigen Bewegung, langem Sitzen mit rundem Rücken oder einem Hustenanfall kann ein Rippengelenk gereizt sein — es „hakt“ beim Einatmen. Die Muskeln zwischen den Rippen spannen dazu an und halten den Brustkorb fest. Ergebnis: flache Atmung, mehr Spannung, mehr Schmerz.
Was wir machen
- Rippengelenke und Brustwirbelsäule mobilisieren
- Zwischenrippenmuskeln und Zwerchfell lösen
- Atmung wieder in die Tiefe bringen — das ist oft der Moment, in dem es nachlässt
Meist reichen ein bis drei Termine. Bei Fieber, Atemnot, nach einem Sturz oder wenn der Schmerz beim Gehen kommt: zuerst zum Arzt.
