Dauerstress ist nicht nur im Kopf. Er sitzt in der Atmung, im Zwerchfell, im Nacken, im Kiefer — und von dort meldet er dem Gehirn zurück: weiter Alarm.
Wo der Stress im Körper sitzt
- Atmung: flach, hoch im Brustkorb, mit Hilfsmuskeln — der Körper atmet, als würde er rennen.
- Zwerchfell: dauerhaft angespannt, bewegt sich wenig; das bremst Verdauung und Vagusnerv.
- Nacken und Kiefer: die klassischen Stressmuskeln — Kopfschmerz, Zähneknirschen, Nackensteife.
- Schlaf: das Nervensystem findet den Schalter nicht mehr — Einschlafen dauert, Aufwachen um drei.
Was wir tun — und was nicht
Wir lösen, was der Körper festhält, und geben dir Atem- und Bewegungsroutinen, die den Parasympathikus stärken. Das nimmt dem Stress die körperliche Rückkopplung. Was es nicht tut: die Ursache ändern. Wenn Schlaf, Stimmung und Antrieb über Wochen am Boden liegen, gehört das zu Hausarzt oder Psychotherapie — und wir sagen es dir, statt Termin um Termin zu machen. Hatha Yoga im Haus ist für viele der Anschluss.
