Der sogenannte zervikogene Schwindel ist kein Drehen wie im Karussell, sondern ein Gefühl von Unsicherheit, Schwanken, „neben sich stehen“ — und er hängt mit dem Nacken zusammen.
Woran du ihn erkennst
- Kommt zusammen mit Nackenschmerz oder -steife
- Verstärkt sich bei Kopfbewegungen oder langem Sitzen
- Kein Hörverlust, kein Ohrgeräusch, keine Übelkeit bis zum Erbrechen
- Oft nach langer Bildschirmarbeit, Schleudertrauma oder schlechter Schlafposition
Was wir machen
Wir prüfen die Beweglichkeit der oberen Halswirbelsäule, lösen die tiefen Nackenmuskeln, mobilisieren sanft — keine ruckartigen Manipulationen an der Halswirbelsäule ohne klare Indikation — und geben dir Übungen für die Kopfkontrolle. Bei Drehschwindel, plötzlichem Hörverlust, Doppelbildern oder Sprachstörungen: zuerst zum Arzt, das ist keine Nackensache.
