Direkt zum Inhalt springen

Dreimonatskoliken — was steckt dahinter und was hilft?

Der Name täuscht: Bei den meisten „Kolik-Babys“ ist der Bauch nicht das Problem, sondern die Reizverarbeitung — das Nervensystem findet abends nicht in die Ruhe, das Baby schreit, schluckt Luft, der Bauch wird hart. Was hilft: Reize reduzieren, Tragen, Fliegergriff, Bauchmassage im Uhrzeigersinn, Pausen beim Füttern zum Aufstoßen. Osteopathie löst Spannung an Zwerchfell, Bauch und Nacken, die Verdauung und Beruhigung erschwert. Nach drei bis vier Monaten ist es meist vorbei.

„Koliken“ ist eines dieser Worte, die Eltern beruhigen und gleichzeitig nicht weiterhelfen. Was wirklich passiert, ist bei jedem Baby etwas anders — und lässt sich meist beeinflussen.

Was oft dahintersteckt

  • Reizüberflutung: Das Schreien kommt abends, nach einem vollen Tag — das Nervensystem kann nicht mehr abschalten.
  • Luft: Beim hastigen Trinken oder Schreien schluckt das Baby Luft; der Bauch wird hart und tut weh.
  • Spannung: Zwerchfell, Bauchdecke und Nacken sind nach der Geburt oft angespannt — das Baby überstreckt sich, zieht die Beine an.
  • Selten: Kuhmilchunverträglichkeit, Reflux — das klärt die Kinderärztin, vor allem bei Erbrechen, Blut im Stuhl oder schlechter Gewichtszunahme.

Was wir tun

Sanfte Behandlung von Zwerchfell, Bauch, Becken und Schädelbasis, um Spannung zu nehmen, die Verdauung und Beruhigung erschwert. Dazu Griffe für euch: Bauchmassage, Beine-Radeln, Fliegergriff, und ein Tagesrhythmus mit weniger Reizen am Nachmittag. Ein bis drei Termine, dann seht ihr, ob es trägt.

Dazu passt

7-Säulen-Check

Wo stehst du gerade?

Sieben Regler, dreißig Sekunden. Am Ende siehst du dein Sieben-Säulen-Profil — und die Säule, mit der du anfangen solltest.

Check startenKostenlos, ohne Anmeldung, nichts wird gespeichert.