„Koliken“ ist eines dieser Worte, die Eltern beruhigen und gleichzeitig nicht weiterhelfen. Was wirklich passiert, ist bei jedem Baby etwas anders — und lässt sich meist beeinflussen.
Was oft dahintersteckt
- Reizüberflutung: Das Schreien kommt abends, nach einem vollen Tag — das Nervensystem kann nicht mehr abschalten.
- Luft: Beim hastigen Trinken oder Schreien schluckt das Baby Luft; der Bauch wird hart und tut weh.
- Spannung: Zwerchfell, Bauchdecke und Nacken sind nach der Geburt oft angespannt — das Baby überstreckt sich, zieht die Beine an.
- Selten: Kuhmilchunverträglichkeit, Reflux — das klärt die Kinderärztin, vor allem bei Erbrechen, Blut im Stuhl oder schlechter Gewichtszunahme.
Was wir tun
Sanfte Behandlung von Zwerchfell, Bauch, Becken und Schädelbasis, um Spannung zu nehmen, die Verdauung und Beruhigung erschwert. Dazu Griffe für euch: Bauchmassage, Beine-Radeln, Fliegergriff, und ein Tagesrhythmus mit weniger Reizen am Nachmittag. Ein bis drei Termine, dann seht ihr, ob es trägt.
