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Kommen die Kopfschmerzen meines Kindes vom Handy?

Oft ist der Bildschirm ein Verstärker, seltener die einzige Ursache. Was Kopfschmerzen macht: die Kopfhaltung nach vorn über Stunden (Nacken und Schädelbasis unter Dauerzug), zu wenig Blinzeln und Augenstress, weniger Bewegung, spätes Licht und dadurch schlechterer Schlaf. Was hilft: Bildschirm auf Augenhöhe, alle 30 Minuten Pause und Blick in die Ferne, keine Bildschirme in der Stunde vor dem Schlafen, und täglich Bewegung draußen.

Das Handy ist ein bequemer Sündenbock — und zum Teil auch der richtige. Genauer hinzuschauen lohnt sich trotzdem.

Was der Bildschirm mit dem Kopf macht

  • Haltung: Der Kopf hängt nach vorn; bei 45 Grad Neigung trägt der Nacken das Vierfache des Kopfgewichts. Die kleinen Muskeln unter dem Hinterkopf verspannen — und die schicken Schmerz nach vorn.
  • Augen: Weniger Blinzeln, dauernde Naheinstellung — Augenmüdigkeit fühlt sich wie Kopfschmerz an.
  • Schlaf: Blaulicht am Abend verschiebt die innere Uhr; müde Kinder haben häufiger Kopfschmerzen.
  • Bewegung: Jede Stunde Bildschirm ist eine Stunde ohne Bewegung — und Bewegung ist bei Kindern das beste Kopfschmerzmittel.

Regeln, die funktionieren

Bildschirm hoch, Kopf gerade. 30 Minuten, dann fünf Minuten Blick aus dem Fenster. Eine Stunde vor dem Schlafen ist Schluss. Und ein Nachmittag pro Tag draußen. Wenn der Nacken trotzdem fest bleibt, behandeln wir ihn — Kinder sprechen auf Osteopathie schnell an, oft reichen zwei bis drei Termine.

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