Direkt zum Inhalt springen

Wärme oder Kälte bei Rückenschmerzen?

Bei den allermeisten Rückenschmerzen ist Wärme die bessere Wahl: Sie entspannt die Muskulatur, verbessert die Durchblutung und macht Bewegung leichter — Wärmflasche, Kirschkernkissen, warme Dusche, 20 Minuten. Kälte hilft nur in den ersten Stunden nach einer akuten Verletzung mit Schwellung. Beides ersetzt nicht das Wichtigste: in Bewegung bleiben.

Die Frage kommt fast jeden Tag, und die Antwort ist einfacher, als das Internet sie macht.

Wärme

Muskulärer Rückenschmerz — verspannt, steif, dumpf, schlimmer nach langem Sitzen — reagiert auf Wärme. Sie senkt die Muskelspannung und nimmt dem Nervensystem etwas Alarm. Wärmflasche, Wärmepflaster, heiße Dusche, 15 bis 20 Minuten, mehrmals täglich. Danach bewegen, nicht liegen bleiben.

Kälte

Nur direkt nach einer Verletzung mit Schwellung — ein Sturz, ein Zerrung — und nur in den ersten 24 bis 48 Stunden. Beim typischen Rückenschmerz ohne Unfall bringt Kälte nichts und lässt die Muskulatur eher noch mehr festhalten.

Was beides schlägt: Gehen. Zehn Minuten, mehrmals am Tag.

Dazu passt

7-Säulen-Check

Wo stehst du gerade?

Sieben Regler, dreißig Sekunden. Am Ende siehst du dein Sieben-Säulen-Profil — und die Säule, mit der du anfangen solltest.

Check startenKostenlos, ohne Anmeldung, nichts wird gespeichert.