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Ist Osteopathie für ein Baby sicher?

In den Händen dafür ausgebildeter Osteopath:innen ja. Babyosteopathie arbeitet mit sehr sanftem Druck — etwa so viel, wie man auf ein geschlossenes Auge legen könnte —, ohne Manipulationen mit Impuls, ohne Ruckeln. Voraussetzung ist die kinderärztliche Vorsorge; wir behandeln nicht, was ärztlich abgeklärt gehört (Fieber, Erbrechen im Schwall, Trinkverweigerung, auffällige Schläfrigkeit). Nebenwirkungen sind selten und mild: ein unruhiger oder besonders schläfriger Tag danach.

Die Sorge ist berechtigt: Ein Neugeborenes ist klein, und Eltern wollen wissen, wer da mit welchem Druck arbeitet. Die Antwort ist konkret.

So arbeiten wir mit Babys

  • Druck: Fingerspitzen, wenige Gramm. Keine Impulstechniken, kein „Einrenken“ — das hat bei Säuglingen nichts zu suchen.
  • Position: auf dem Arm, auf der Liege, beim Stillen — wie das Baby es zulässt. Schreit es, machen wir Pause.
  • Dauer: 20 bis 40 Minuten, davon viel Beobachten und Gespräch mit euch.
  • Ausbildung: Babyosteopathie ist bei uns eine eigene Spezialisierung, nicht die Erwachsenenbehandlung in klein.

Was zuerst zum Kinderarzt gehört

Fieber, Erbrechen im Schwall, Trinkverweigerung, schlaffer Muskeltonus, ungewöhnliche Schläfrigkeit, ein Kopf, der sehr schnell wächst — das sind Zeichen, bei denen nicht wir die erste Adresse sind. Wir fragen danach im Vorgespräch und schicken euch weiter, wenn es nötig ist. Osteopathie beim Baby ist eine Selbstzahlerleistung; viele Kassen bezuschussen sie mit ärztlicher Empfehlung.

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