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Schmerzen an der Symphyse in der Schwangerschaft — was hilft?

Symphysenschmerz entsteht, weil das Hormon Relaxin die Bänder des Beckens lockert und die Schambeinfuge beweglicher wird — jeder einbeinige Schritt zieht daran. Was hilft: Beine beim Umdrehen im Bett zusammenhalten, im Sitzen an- und ausziehen, kleine Schritte, Treppen mit beiden Füßen pro Stufe, ein Beckengurt bei längerem Gehen, und Kraft für Gesäß und Beckenboden, die das Becken stabilisieren. Osteopathisch behandeln wir die Asymmetrie zwischen beiden Beckenhälften, die den Schmerz meist unterhält.

Der stechende Schmerz vorn am Schambein beim Gehen, Treppensteigen oder Umdrehen im Bett ist eine der unangenehmsten Schwangerschaftsbeschwerden — und eine der am besten beeinflussbaren.

Was im Alltag hilft

  • Beine zusammen: beim Umdrehen im Bett, beim Aussteigen aus dem Auto — erst drehen, dann beide Beine zusammen bewegen.
  • Kleine Schritte, keine großen Ausfallschritte, Treppen beidbeinig pro Stufe.
  • Im Sitzen anziehen — einbeiniges Stehen ist der klassische Auslöser.
  • Beckengurt bei längeren Wegen, nicht den ganzen Tag.
  • Schlafen mit Kissen zwischen den Knien.

Was wir tun

Wir untersuchen die Stellung beider Beckenhälften und der Iliosakralgelenke — meist ist eine Seite verdreht oder blockiert, und die Symphyse fängt die Differenz ab. Sanfte Mobilisation, Entspannung der Adduktoren und des Beckenbodens, dann Kraft für Gesäß und tiefe Bauchmuskeln. Nach der Geburt bildet sich die Lockerung zurück; bis dahin macht Behandlung den Weg deutlich erträglicher.

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