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Hilft Magnesium gegen Wadenkrämpfe?

Weniger, als die Werbung verspricht. Studien zeigen für Magnesium bei nächtlichen Wadenkrämpfen kaum einen Effekt — außer bei nachgewiesenem Mangel oder in der Schwangerschaft. Wirksamer sind Dehnen der Wade vor dem Schlafen, ausreichend Trinken, Kraft für Wade und Fuß und ein Blick auf die Auslöser: neue Medikamente, hohe Trainingsbelastung, lange Stehzeiten. Wer es genau wissen will, misst Magnesium, Elektrolyte und Schilddrüse statt zu raten.

Magnesium ist die erste Antwort auf jeden Krampf. Ehrlich betrachtet ist es nur bei wenigen die richtige.

Was die Forschung sagt

  • Bei nächtlichen Wadenkrämpfen ohne Mangel zeigen Studien für Magnesium keinen verlässlichen Vorteil gegenüber Placebo.
  • In der Schwangerschaft und bei gemessenem Magnesiummangel kann es helfen.
  • Dehnen der Wade vor dem Schlafen reduziert Häufigkeit und Stärke der Krämpfe messbar.

Was wir tun

Wir schauen auf Wade, Fuß und Nervenbahnen aus der Lendenwirbelsäule, behandeln verkürzte Muskeln und geben dir ein Dehn- und Kraftprogramm. Häufen sich die Krämpfe oder kommen Kribbeln und Schwäche dazu, lohnt ein Blick ins Blut — Magnesium, Kalium, Kalzium, Schilddrüse und Vitamin D lassen sich bei uns im Haus bestimmen. Dann weißt du, statt zu schlucken.

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