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Kann Osteopathie schaden?

Ernste Komplikationen sind sehr selten. Häufiger ist eine vorübergehende Reaktion in den ersten ein bis zwei Tagen: Muskelkater-ähnliches Ziehen, Müdigkeit, manchmal kurzzeitig mehr Beschwerden. Es gibt Situationen, in denen wir nicht oder nur anders behandeln — deshalb fragen wir am Anfang so genau nach.

Diese Frage verdient eine ehrliche Antwort statt einer beruhigenden.

Was normal ist

In den ersten ein bis zwei Tagen nach einer Behandlung reagieren viele Menschen: Ziehen, Schwere, Müdigkeit, gelegentlich kurz mehr Schmerz. Das legt sich in der Regel von selbst. Wenn es länger anhält oder dich beunruhigt, ruf uns an.

Wann wir nicht behandeln

Es gibt Befunde, bei denen eine manuelle Behandlung nicht das Richtige ist oder erst nach ärztlicher Abklärung infrage kommt — zum Beispiel akute Entzündungen, frische Brüche, bestimmte Gefäß- und Knochenerkrankungen, unklare neurologische Ausfälle. Deshalb fragen wir zu Beginn nach Vorerkrankungen, Medikamenten und Voruntersuchungen. Das ist keine Formalität.

Wir passen die Technik an. Kräftige manipulative Griffe sind nicht bei jedem Menschen und nicht an jeder Stelle angezeigt — gerade an der Halswirbelsäule arbeiten wir zurückhaltend, und wir sagen dir vorher, was wir vorhaben.

Das Wichtigste

Sag uns, was du hast. Auch das, was dir unwichtig vorkommt. Blutverdünner, eine Osteoporose, eine kürzliche Operation, eine Schwangerschaft — das ändert, wie wir arbeiten.

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