Die beiden Verfahren überschneiden sich stärker, als die Namen vermuten lassen. Beide sind manuell, beide arbeiten an Gelenken.
Wo sie sich unterscheiden
- Chiropraktik setzt den Schwerpunkt auf Wirbelsäule und Gelenke und nutzt häufig Manipulationstechniken — die kurzen, schnellen Impulse.
- Osteopathie hat diese Techniken ebenfalls im Werkzeugkasten, arbeitet daneben aber mit Muskulatur, Faszien und den Aufhängungen der inneren Organe und sucht die Ursache auch außerhalb der schmerzenden Region.
Und das Knacken?
Das Geräusch entsteht durch eine Gasblase im Gelenkspalt. Es ist kein Zeichen dafür, dass etwas „eingerenkt“ wurde, und es sagt nichts über den Erfolg. Eine Behandlung ohne Knacken ist nicht weniger wert — und Knacken um des Knackens willen ist kein Ziel.
Mehr dazu unter Chiropraktik und Wirbelsäulenblockade.
